Martin Weitbrecht Rohrleitungsbau GmbH
  Das Unternehmen | Historie – Geschichtliche Entwicklungen – Chronologische Momente

 


Der zaghafte Anfang

Auf neuen Wegen

Die „zweite" Gründung

Die Jahre des technischen
und wirtschaftlichen
Wiederaufbaues


Die Jahre des technischen
Fortschritts


75 Jahre Jubiläum

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  Die Geschichte unserer Firmierung
         



15.09.1938
 
Die „zweite" Gründung

Martin Weitbrecht gründet in Stuttgart-Feuerbach seinen
Betrieb: Apparatebau und Autogene Schweißerei nach
DIN 2470.

Es werden Aufträge in der Gas- und Wasserversorgung
ausgeführt u.a.:

- Gasversorgung Münsingen, gesamte Hochdruck- und
  Ortsnetzleitungen

- TWS: West- und Südleitung der Wasserversorgung
  Stuttgart NW 600

- TWS: HGD-Netz Stuttgart-Zuffenhausen

- TWS: HGD-Netz Stuttgart-Feuerbach

- TWS: sämtliche Jahresbauarbeiten der TWS-Betriebsstelle
  Feuerbach

- Filderwasserleitung mit Pumpstation NW 400

- Staatliche Landeswasserversorgung: Egau-Druckleitung
  NW 900 vom Förderwerk Schotthof bis Scheitelbehälter
  Osterbuch

- Anlagenbau für Robert Bosch, Flugzeugwerke Hirth,
  Süddeutsche Kühlerfabrik Behr u.a.



TWS Westleitung
TWS Westleitung
Stuttgart Hasenberg

LWV 900 Itzelberg
Landeswasserversorgung Itzelberg



Ende 1939
 
gründen Schweißermeister Martin Weitbrecht und Regierungs-
baumeister Eduard Eberle die Süddeutsche Rohrleitungsbau GmbH,
Eberle& Weitbrecht, Stuttgart. Es werden die Aufträge der Firma
Martin Weitbrecht fortgeführt.


Zulassung 1940


Zulassung Rohrleitungsbauarbeiten 1940
(um zu vergrößern das Bild anklicken)



Zulassung 1941


Anordnung zur Betriebsverlagerung
nach Litzmannstadt 1941
(um zu vergrößern das Bild anklicken)

1940
 
Erteilung der DVGW-Zulassung zur „Herstellung von Rohrnetz- und
Fernleitungen für Nieder-, Mittel- und Hochdruck auf dem Gebiet
des Gas- und Wasserfachs."


1941
 
aufgrund der nachlassenden Bautätigkeit in Württemberg Errichtung
einer Niederlassung im polnischen Lodz (damals Litzmannstadt /
Wartheland) mit der „Auflage, den Gesamtbetrieb dorthin zu
verlagern". Einrichtung einer Tiefbau- und Installationsabteilung.

Tätigkeiten: Bau von Versorgungs- und Anschlussleitungen zur
Bewässerung von neuen Siedlungen sowie Truppenübungsplätzen,
Sanitäreinrichtungen von öffentlichen Gebäuden.


1942 – 1943
 
Bau einer Wasserversorgungsleitung mit Wasserstationen entlang
der Bahnlinie Kiew – Odessa. Zu diesem Zweck Errichtung einer
Firmenniederlassung bei der Bahnstation Wosnessensk / Ukraine.
Martin Weitbrecht leitet dieses Projekt bis er im Januar 1944 direkt
zur Ostfront einberufen wird.

Das Gesamtunternehmen beschäftigt 1944 ca. 200 Mitarbeiter
unterschiedlichster Nationalitäten, insbesondere Deutsche, Polen
und Schweizer. Auftraggeber sind in dieser Zeit u. a. Heeresbauämter,
Reichsverkehrsministerium, Reichsbahn und Neue Heimat Posen.


Januar - Juli 1945
 
Auflösung des Gesamtbetriebes durch Einmarsch der Roten Armee
in Lodz und im zurückverlagerten Eisenach / Thüringen (dortiger
Auftraggeber: BMW/Eisenacher Motorenwerke).

Martin Weitbrecht verbleibt bis August 1945 in britischer
Gefangenschaft.

 
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